30° im April

von Lizzy 27 04 2007

Wow! Kommen gerade von einem weiteren Besuch bei einem Gründungsanwalt (der btw schon wieder ne andere Gesellschaftsform empfohlen hat. Hört das irgendwann auf?) - Ausflug nach downtown Köln. Mein Thermometer zeigte 30.5° C. Und das im April. Perfektes Cabrio-Wetter. Das Freibad in Stommeln sollte schnellstens öffnen - damit unser Captn. Fun das Programm entsprechend anpassen kann!





Leben im Blog….

von Lizzy 26 04 2007

… wow, hab gerade gesehen, dass wir den ersten Link auf unseren Blog haben. In Anbetracht der Tatsache, dass wir bis vor wenigen Tagen im Ninja-Mode waren und es eigentlich so halb noch immer sind, freu ich mich darüber natürlich wie das Krümelmonster über’n Keks. Danke!

Für was WaitingForJason genau steht, kann ich leider immer noch nicht sagen (ja, ich sag’s Euch, sobald meine Herren Mitgründer mich lassen!) - aber ich hoffe definitiv auch nicht, dass wir in den WaitingForGodot Modus kommen!
Was das goldene Fließ angeht, hätt ich kein Problem, wenn wir das finden würden! Onkel Pelias ist bisher glücklicherweise noch nicht aufgetaucht.

Add.: Endlich sind wir auch in Google zu finden! Aber nur wenn man “waitingforjason” als ein Wort eingibt. Da muß ich irgendwie nochmal ran (wie mühsam sich doch das Eichhörnchen nährt, wenn es nicht viel Ahnung von dem hat, was es da gerade tut).





Google oder Gott?

von Lizzy 25 04 2007

Outch. Old world meets new world; conservative world meets Web 2.0; Google, der Gott der Generation Web?
Mich würde mal interessieren, was unser Kardinal Meissner zu solcher Kirchen-PR sagen würde …Google gegen Gott

Gesehen bei Vecosys; [photo by David Cancel, used under a CC-license]





Wir tauchen ein ins Web 2.0

von Lizzy 22 04 2007

Letzte Woche sind wir das erste mal so richtig eingetaucht in die Web 2.0 Welt.

Am Mittwoch ging’s los mit dem HitFlip Internet Marketing Stammtisch in Köln. War ganz spannend - am Anfang weiss man noch nicht so recht, wie man wen so ansprechen soll. Wir kannten ja noch gar keinen aus der Internet Welt - bisschen komisches Gefühl nach so vielen Jahren in einer doch recht anderen Branche. Es kamen Erinnerungen an den First Tuesday in Zürich auf. Obwohl das jetzt mind. 8 Jahre her ist, hat sich gar nicht so viel geändert: recht schnell war alle Scheu abgelegt und wir haben viele Leute mit ähnlichen Zielen und Ideen wie wir kennengelernt. Ein großer Dank an Andre und das HitFlip Team für die Organisation!

Donnerstag ging es dann noch einmal kurz zurück in die Beraterwelt. Morgens früh (7 Uhr) aufstehen, fein anziehen (wenn ich mir’s recht überleg hab ich seit ca. 2 Wochen nur noch “casual” angehabt und bin selten vor 8 Uhr auf gewesen - hmm) und ab nach Düsseldorf zu Acoreus. Ein Ex-Kollege von DiamondCluster hat da mit seiner jetzigen Firma einen Tagesworkshop zum Thema Web 2.0 für Berater durchgeführt.
Wow - ganz andere Welt. Stand der Dinge: “Web 2.0 ist nicht kommerziell” tja… hoffentlich nicht, denn sonst können wir ja alle zusammen morgen nix mehr zu essen einkaufen…
ABER: Acoreus bietet Billing-Lösungen an, die auch für Startups (jedenfalls für solche, bei denen Geldströme zum Geschäftsmodell gehören) ganz interessant sein könnten.

Ja, und der Wochenabschluss dann am Samstag: Barcamp in Frankfurt. Noch früher raus - um pünktlich um 8.30 zum Frühstück in Eschborn zu sein. Und siehe da, wir kennen schon einige Gesichter, die Mittwoch auch in Köln dabei waren. Und schon fühlt man sich besser. Nach anfänglich etwas chaotischer Diskussion haben sich aber recht schnell sehr viel spannende Sessions zu verschiedensten Themen gefunden und wir konnten definitiv einige Insights mitnehmen. Ausserdem hab ich viele nette Web-Mitunternehmer kennengelernt - und Köln scheint sich momentan als ne Art Startup-Hochburg rauszustellen (schade, hatte bisschen gehofft, das wäre München, dann könnt ich mehr zuhause sein).

Anyway - beim nächsten Mal sind wir wieder dabei. Und da wir jetzt wissen, wie es geht, kann man sich ja auch mal trauen, einen eigenen Vortrag anzubieten (ok, außer zum Thema Mobilfunk oder Business Middle East hab ich noch nicht allzu viel zu sagen, aber das kommt schon noch).





Endlich - Entscheidung No. 1: it’s a RUBY

von Lizzy 19 04 2007

Drillinge gebären stelle ich mir einfacher vor - ABER wir haben es geschafft. Die Entscheidung für Ruby ist gefallen. Und nach einer 2. Runde mit den zwei Finalteilnehmern haben wir eben eine Internet-Agentur beauftragt, den Prototypen in Lichtgeschwindigkeit in Ruby zu programmieren. Feels good!

Bei unserer “Agentur-Ralley” zwischen Köln, Bonn und Düsseldorf haben wir vieles gesehen (und gelernt): PHP’ler vs. Ruby-Freunde; Freiberufler, kleine junge Agenturen und große professionelle; Clowns und Helden.

Danke nochmal an Bumi, der uns den Dschungel der Web 2.0 Programmier-Welt etwas gelichtet hat!

BTW - einen CTO haben wir immer noch nicht, aber so scheint es auch erstmal zu gehen. Aber Freiwillige bitte melden!





GmbH oder (kleine) AG? Oder doch GmbH & Co. KG

von Lizzy 3 04 2007

Heute mal wieder heiße Diskussionen um’s Thema “Firmenform” gehabt. Also, “isch weiß et nich”.

Steuerlich sind AG/GmbH ziemlich gleich. Kapitalmässig schaffen wir beides. Der Anwalt sagt uns, dass man alles, was man in den GmbH Gesellschaftsvertrag schreibt, auch bei der AG irgendwie unterbringen kann. Der Steuerberater hat auch keine klare Präferenz. Hm… “es kommt halt drauf an”. Sehr schön. Weiter-googeln hilft auch nicht mehr.

Ach ja, und ich meine von den VCs rauszuhören (jedenfalls von den deutschen), daß sie ebenfalls mit beiden Gesellschaftsformen umgehen und keine wirkliche Präferenz haben.

Also, die wenigen (für uns) wirklich relevanten Unterschiede, die wir bisher gehört haben:

- Bei der AG ist es einfacher Geld reinzuholen, da man recht unkompliziert einfach Aktien verkaufen kann (bei der GmbH müsste man zum Notar): ist für uns nicht sooo relevant, da wir ja die nächsten paar Monate erstmal kein Geld holen wollen

- Bei der AG braucht man n Aufsichtsrat: die sind nicht so einfach zu finden, da u.a. auch haftbar

- Bei der AG kann man ziemlich einfach Mitarbeiter beteiligen - das ist für mich DAS grosse Pro. Fänd ich als MA auch viel motivierender und cooler. Und wir wollen ja eher den “Mitunternehmer-Typ” als den “preussischen Angestellten”

- Die AG muss sehr viel rigider geführt werden, da viele Formvorschriften gesetzlich festgelegt sind (auch wenn es für die “Kleine AG” hier ein paar Erleichterungen gibt): das kann natürlich lästig sein, auf der anderen Seite diszipliniert es aber auch

Tja, tendenziell steuern wir Richtung AG, aber mit ner GmbH könnten wir auch alle leben. Ach ja, noch was: ne GmbH kann wohl jeder Anwalt gründen - bei der AG gibt es einige, die das noch nie gemacht haben (da müssen wir halt den passenden raussuchen).

Zum Schluß: Da einige von uns noch einiges an Gehalt bezogen haben dieses Jahr, hatten wir kurz über eine “Übergangsform GmbH & Co. KG” nachgedacht - da Betriebsausgaben steuerlich von jedem von uns dann mit der Einkommensteuer “verrechenbar” wären. Am Ende macht das die Sache aber ziemlich kompliziert, Ausgaben p.P. sind nicht sooo hoch und durch spätere Umfirmierung würden wir Zeit und Geld verlieren. Von daher haben wir das wieder verworfen - je nach Konstellation könnte das aber für einen Gründer durchaus Sinn machen.

Jo, schreibt mir, wenn Ihr Kommentare oder Fragen (oder Tips!) habt.

Tahiyati,
Eure Lizzy (Lizzy((at))waitingforjason.com)








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