In Search for a Web 2.0 Christo - Webdesigner gesucht!

von Jason 30 05 2007

So - wird Zeit, dass das Funktionalitätengerüst unserer Plattform nun bald eine schöne Verpackung bekommt. Und dafür machen wir uns nun auf die Suche nach einem begabtem Verpackungskünstler oder einer -künstlerin. Und da wir ja alle waaahnsinnig viel Ahnung von Webdesign haben - insbesondere Jason - machen wir uns nun auf die Suche nach der “eierlegenden Wollmilchsau”, die etwas von Web 2.0 und den Erfordernissen von Community-Gängern versteht, die ein geübtes Händchen und ein Auge für Usability-Fragen besitzt, uns hilft, Screendesign und -flow mit uns durchzukauen (”so grob wissen wir ja genau, was wir wollen;-)) und nebenbei uns noch die Farben der Saison nahebringen kann. Ach ja und dann war da ja noch die Sache mit dem Namen und der Visualisierung - ein Logo muss ja auch irgendwann her…

Also - Für sachdienliche Hinweise von erfahrenen Gründern (Links, Tips, Do´s and Don´t) sind wir wie immer mehr als dankbar. Und für Eigenwerbungen natürlich auch!

In diesem Zusammenhang mal eine Frage an die geneigte Leserschaft: ist es besser/vorteilhafter, einen Webdesigner vor der Haustür zu haben oder ist es eigentlich schnurz, ob dieser in Pulheim, Leipzig, London oder im SV sitzt??

Zu guter Letzt: ein erstes gutes Gespräch mit einem netten und kompetenten Webdesigner-Team haben Lizzy und ich heute bereits gehabt, so kann es weiter gehen…

Fröhliche CSS Grüsse (zum Thema Webdesign Variation a la Darwin hier ein netter Link für Webdesign Anfänger)

Jason





Gründerboom in Deutschland zu Ende?

von Lizzy 28 05 2007

Gerade bei Spiegel Online gelesen: Gründerboom in Deutschland ebbt ab

Beim Weiterlesen stellt man allerdings fest, dass es sich beim Rückgang hauptsächlich um die durch die “Ich-AG” Förderung “subventionierten Gründungen” handelt. Naja, ist ja nicht so verwunderlich - durch die boomende Konjunktur gibt es weniger Arbeitslose - und damit weniger Nachfrage nach Ich-AG bzw. heute Gründungszuschuss.

ABER - was mich doch verwundert: “Lediglich 36 Prozent wollten mit der Selbstständigkeit vornehmlich eine Geschäftsidee umsetzen”. Das hätte ich nicht gedacht - im Umkehrschluss heißt das doch, daß ca. 2/3 der Gründungen rein als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit geschehen (siehe auch hier). Ob das nachhaltige Gründungskultur ist, wage ich mal zu bezweifeln.

Allerdings schließe ich mich den Forderungen des DIHK nach Bürokratieabbau ausdrücklich an (wir werden in ca. 2 Wochen unsere GmbH gründen, wollen recht bald Praktikaten etc. einstellen - und von den ganzen Vorschriften, die ab dann in Buchhaltung, Personalwesen etc. einzuhalten sind, hab ich jetzt schon keinen Plan mehr)!

BTW - an alle Gründer, die sich wie wir kurz- oder mittelfristig auf die Suche nach Business Angels machen: bei Gründerszene gibt es ein sehr interessantes Video Interview mit Oliver Jung, einem der “leading business angels” in Deutschland. Er erklärt worauf es in den ersten Wochen/Monaten wirklich ankommt.





Neue Blase - aktuelles FOCUS Interview mit Douglas Leone von Sequoia

von Jason 24 05 2007

Wirklich lesenswert für alle, die sich grad im Gründerfieber befinden - wie wir;-) - ist ein aktuelles Interview im FOCUS mit Douglas Leone, seit fast 20 Jahren beim “legendären” VC Sequoia (die, die Google, Yahoo!, Youtube, Apple und aktuell JAJAH finanziert haben und - zumindest in den zuerst genannten Fällen auch sehr gut daran verdient haben). Das Interview ist leider nicht online verfügbar.

Leone beschreibt dort in einem ernüchternd nüchternen Ton, wie er arbeitet: “Von den etwa 40 Businessplänen, die jede Woche auf meinem Tisch landen, bekommen 25 genau zwei Minuten meiner Zeit. Zehn weitere Businesspläne bekommen vielleicht fünf Minuten, und gerade zwei oder drei Businesspläne bekommen eine halbe Stunde. Von den 40 Unternehmen lade ich zwei zu einem Gespräch ein. Alle anderen bekommen eine freundliche Absage, die ich entweder Sonntagnacht oder Montagmorgen schreibe.”

Und gefragt, was er von jungen Gründern erwarte, antwortet er: “Eine Vision, die letzendlich in einem Businessplan mündet. Wenn diese Vision gut ist, dann wird die Unternehmung auch zu einem Geschäft. Wenn nicht, dann bleibt es eben nur eine Story.” und “Wer nicht in der Lage ist, seine Idee klar zu formulieren, der hat auch keine klare Vision.”

Und zum obligatorischen 3-Minuten Pitch: “Der Inhalt eines solchen Pitches darf bei mir gerade so lange sein wie das, was Sie hinten auf Ihre Visitenkarte schreiben können. Die Rückseite einer Visitenkarte ist es, die den härtesten Schritt zum Unternehmertum darstellt. Eine knappe Antwort auf die Frage: `Und was machen Sie?´”

Wir werden uns als nächstes Visitenkarten besorgen…(kleine Bemerkung am Rande: Das namenlose Start-up hat seit heute morgen einen Namen, zumindest einen für unsere neue Firma. Entstanden morgens unter der Dusche…)

Bezogen auf die unzähligen neuen Web 2.0 Start-ups kommt er dann zu einem harschen Urteil: “Im Moment gleicht die Situation im Silicon Valley sehr stark derjenigen, die wir während der New Economy erlebt haben. Wir stecken wieder in einer großen Blase.” und “Diese Blase ist genauso groß wie im Katastrophenjahr 1999. Für einen Venture Capitalist sind das derzeit Furcht einflößende Zeiten.”

Und auf die Frage nach dem nächsten großen Ding antwortet er staubtrocken und sehr nett: “Ich hab´s schon mal gesagt: Ich weiß es nicht. Ich hab dafür kein Gefühl. Gefühle, Bauchentscheidungen und Instinkte sind für mich alles Synonyme für Geldverluste.”

Am interessantesten fand ich allerdings die Passage über die Arbeitsweise von Sequoia: “Wir konzentrieren unser ganzes Denken auf Märkte, denn das ist der Punkt, auf den wir als Venture Capitalist keinerlei Einfluss haben. Wir können Leute beeinflussen und die Technologie -aber nicht den Markt. Wenn der Markt nicht existiert, bist du tot. Andere Venture Capitalists reden über Technologie, andere über Menschen. Bei uns geht alles um Märkte.”

Und zu guter Letzt äußert er sein Bedauern über das “Verkaufenmüssen” von Youtube. Sequoia hatte hier meines Wissens nach etwa 30 Mio Dollar investiert und um die 450-500 Mio Dollar zurückbekommen, was ja nicht so ganz übel war…”Sicherlich haben wir eine Menge Geld damit gemacht, aber wir haben durch den Verkauf auch eine ganze Menge Geld verloren.” Ein Gedanke, der sich für einen Außenstehenden erst näher erschließt, wenn man realisiert, dass Google heute mit 147 Mrd Dollar und Yahoo! mit 38 Mrd Dollar an der NASDAQ notierten…

Also trotz aller Blasen, die in der Luft zerplatzen, es scheint bei so manchen Konzept doch noch Luft nach oben zu geben….

Ob dies auch für Twitter und Co gilt, die interessanter / ironischer(?) weise in einem Artikel direkt nach dem Leone-Interview vorgestellt wurden, steht allerdings auf einem anderen, noch nicht fertig beschriebenem Blatt…

Lehrreich…sicherlich auch für die Gestaltung unseres Business Plans, den wir in den nächsten Tagen detaillieren wollen…

Jason





Mehr als jeder 2. deutsche Internetnutzer in Online Communities unterwegs

von Lizzy 24 05 2007

… sagt die Absatzwirtschaft (schade, dass die sowas wie Trackbacks in ihrem Newsletter nicht kennen).

Auszug:

  • 54% der deutschen Internetnutzer waren im Februar 2007 auf Web 2.0 Websites - ich möchte zwar mal gerne wissen, was die Definition für “Web 2.0 Website” ist, aber gut - das Ergebnis ist schonmal nicht schlecht
  • Damit […] ebenso beliebt wie Reisewebsites - ok…
  • Die Zahl der Nutzer (Unique Audience) […] im Februar 2007 auf 19,7m gestiegen
  • Durchschnittlich auf der Seite verbrachte Zeit 45 Minuten pro Monat
  • Auch noch interessant: Reichweite von YouTube in Deutschland 13% (vs. 27% in USA), Reichweite von MySpace in Deutschland 5% (vs. 34% in USA)
  • ABER Wikipedia in Deutschland bei 33% vs. 27% in USA - sind wir also doch noch das Volk der Dichter und Denken?

Anyway, interessant und die Wachstumsraten sind ermutigend.
Mehr Details übrigens direkt bei Nielsen//NetRatings.





Die Fotos sind endlich da…

von Lizzy 24 05 2007

… der Jason hat seine Kamera abgeliefert.

Weitere Bilder hier bei Flickr:

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Wir werden gelesen…EIN DANKESCHÖN!

von Jason 23 05 2007

60 Bloggonauten - gegrillt oder roh - lesen und kommentieren nun unsere “Blogpostille”. Und das, was Mr. Basic auf der CeBIT als Blog-Mantra verkündete: “Bloggen heißt, einen Dialog beginnen”, findet wirklich statt. Wir sind überrascht und happy darüber und wirklich begeistert! Genau das haben wir uns gewünscht. Unsere Anstrengungen, Irrungen und täglichen Wirrungen und manchmal auch die kleinen Erfolge - wie zum Beispiel diesen - mit anderen, interessierten, vielleicht sogar involvierten zu teilen und deren Fb, Ideen oder auch nur Aufmunterungen zu erhalten. Mehr und mehr fühlen wir uns als Teil der Web Community - so blöd das vielleicht klingen mag…

Auch wenn noch nicht alle “Wünsche nach Dialog” erfüllt werden, so sind wir schon sehr stolz auf das, was vor allem die nimmermüde Lizzy mit ihren vielen Kommentierungen unserer täglichen (und manchmal darüber hinaus reichenden) Probleme (haben wir Berater nicht gelernt, dass es nur Herausforderungen gibt;-)) und Aufgabenstellungen erreicht hat. Das “namenlose” Start-up freut sich weiterhin über jeden Leser und jeden Kommentar und sagt hier einmal DANKE!

…und die “Bülder” vom Grillen kommen auch in Bälde…

Frühblogger Jason





Wir haben die Blogger gegrillt….

von Lizzy 22 05 2007

… und hatten genug auf dem Grill ;-)

Liebe Startup Web 2.0 Gemeinde von Köln - wir haben uns wirklich gefreut, dass Ihr so zahlreich gekommen seid! Eigentlich wollte ich hier ein paar Fotos veröffentlichen, aber Jason ist mit der Kamera unterwegs. Noch. Werde sie asap hier nachposten.

Allerdings, wenn Ihr noch Fotos habt, die es wert sind, geteilt zu werden, dann schickt uns doch an dieser Stelle einen Link!

Merci und bis zum nächsten Mal (wenn wir dann auch was zum zeigen haben werden)!





Förderung und Businessplan-Wettbewerbe

von Lizzy 22 05 2007

Gerade lese ich in Idee.VC was über Businessplan-Wettbewerbe…hmmm. Auch bei uns stand und steht das Thema “Förderung und BusPl.Wettbewerbe” natürlich schon seit Anfang an auf der ToDo-Liste. V.a. seit ich von einem Freund gehört hatte, der ein Internet-Startup in Frankfurt / Oder gründen wollte und der sich davon - anscheinend nicht rückzahlungspflichtige - staatliche Fördermittel im hohen 5-stelligen Bereich versprach.

Zunächst hat Jason sich um das Thema “öffentliche Fördermittel” gekümmert. Leider mussten wir feststellen, dass wir praktisch nicht für so etwas in Frage kommen. Sehr häufig ist die Fördermöglichkeit (durch die KfW) an einen Bankkredit gekoppelt - den wollen wir aber nicht und werden den auch wg. Fördergeldern nicht aufnehmen.

Eine andere ist die “Wir zahlen dem Startup einen Berater” Variante - d.h. aber, dass man den auserwählten Berater (darf kein Rechtsanwalt und auch kein Steuerberater sein!) erstmal persönlich zu einem Mitarbeiter der für uns zuständigen Behörde schleppen darf, damit dieser dessen Nase begutachten kann. Der größte Quatsch des Jahrhunderts! Danke, aber nein danke.

Also - dann schauen wir doch mal, was es so an privatwirtschaftlichen Fördermöglichkeiten und Wettbewerben gibt. Auch eine ganze Menge - die meisten sind als Wettbewerb konzipiert. Die Anforderungen der einzelnen allerdings recht unterschiedlich. V.a. fielen uns die Wettbewerbe von FTD und WiWo fielen ins Auge. Allerdings bedeutet eine Teilnahme bei praktisch allen einen nicht zu vernachlässigenden Aufwand für Business Plan, Kalkulation, Slide Erstellung etc. Was also tun?

Wir haben uns jetzt gestern entschieden, bei drei Wettbewerben, die alle mehr oder weniger zeitgleich Einreichungstermin haben, mitzumachen. Bei einem wird ein ca. 30seitiger Business Plan benötigt, den wir bei den beiden anderen möglichst stark “recyclen” können sollten. Abgabe ist schon in ca. 2 Wochen - aber da wir alle schon mehrfach in den letzten Jahren solche Übungen für unsere Kunden gemacht haben, sollten wir das in einer Woche max. raushauen können.

Allerdings, zu der Zielgruppe für solche Wettbewerbe, die Idee.VC in ihrem Beitrag anspricht (Junge Gründer, die nicht genau wissen, was ein Businessplan ist), gehören wir definitiv nicht. Also, warum machen wir das dann (v.a. da das in den nächsten 10 Tagen vorbereitet und abgeschlossen werden will)? Zum einen glaube ich, dass es uns ganz gut tut, den bis heute immer weiter rausgeschobenen Business Plan endlich mal auszuformulieren. Und zum anderen, weil wir denken, dass man durchaus vieles bei einem solchen Wettbewerb von anderen lernen kann. Und last but not least sind die (monetären) Preise, die man “gewinnen” kann, nicht riesig, aber auch schon n ganz netter Beitrag zu unseren zukünftigen Blogger Grills.





Die Angst (?) vor Wettbewerbern oder “Wieviel erzählen wir wann?”

von Jason 18 05 2007

An dieser Stelle hätte ich doch einmal gerne die Meinung von Euch - den erfahrenen Start-up-Gründern aus der Web 2.0 Szene. Die einen sagen: “Ihr müßt Euer Geschäftsmodell jedem erzählen. Nur so werdet ihr besser und vermeidet dumme Fehler.” Die anderen sagen: “Myhammer hatte 40 Wettbewerber und hat sich dennoch durchgesetzt. Wettbewerber sind doch egal. Auf das WIE MAN ES MACHT kommt es an.” Tja, und dann gibt es welche, die sagen: “Nur der First-mover ist der Gewinner. Alles danach kann sich von Krümeln ernähren.” Und wieder andere sagen: “Na, und? Wenn ihrs erzählt, ist doch eh wurscht. Glaubt ihr wirklich, jemand fängt sofort an und klaut / kopiert Eure Idee? Es sind soviele Ideen da draußen. Warum grad Eure?”

UND WIR? Wir sagen bisher nix! Oder nicht viel. Es gibt unser Konzept schon ein paar Mal. Natürlich dot.coms. Aber wir sind kein US-Klon. Zuerst war die Idee. Und erst nach und nach haben wir die vermeintlichen Wettbewerber entdeckt. Zuerst immer geschockt und dann beruhigt, wenn wir festgestellt haben, dass das, was wir sahen, nicht dem entspricht, was wir uns vorstellen. Dass unsere Idee kopiert werden kann, steht ausser Frage. Aber wann fange ich an, darüber zu reden? Wir haben ja noch nicht mal einen Prototypen…

Jason





Wir suchen einen Super-Praktikanten!

von Lizzy 18 05 2007

Hallo,
bist Du jung und dynamisch? Kennst Dich gut im Web aus, gruschelst täglich Stunden bei StudiVZ und liest die coolsten Blogs der Republik? Hast vielleicht selber einen Blog oder schonmal eine Homepage gebastelt?

Falls Du daneben noch Interesse am Aufbau eines Startup hast und tatkräftig mit anpacken magst (sei es im Markting-/Vertriebskonzeptbereich oder an der Schnittstelle zu unseren Programmierern oder oder oder), dann nix wie ab - schick uns ne Mail (an argentina((at))waitingforjason((dot))com) und lass uns wissen, was Du gerne bei uns tun und lernen möchtest (oder komm einfach am Montag zum Grillen vorbei - s.u.).

p.s. Hier ist noch die offizielle “Praktikums-Ausschreibung” inkl. der üblichen Details.








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