Flyerei - Offline-Marketing für woobby?

von Jason 31 08 2007

Wir haben Video. Und jetzt auch Flyer. Wir probieren halt aus. Einige ganz Verwegene von uns haben heute auch Direktvertrieb offline getestet. Wohl mit gutem Erfolg. Ist zwar nix für den BUZZ. Aber was für die Rockband. Nein, Plakate werdet Ihr noch keine sehen. Und auch so schnell nicht kleine woobby-Smarts, die durch Kölle oder D-Dorf flitzen. Auch keine Pizza-Packungen mit nem Pizzabelags-Ranking von woobby;-)

Aber ansonsten sind wir für alles offen - vor allen Dingen für Erfahrungen anderer. Und woobby-witzige Ideen natürlich. Aber keine Schocker-Videos. Oder dergleichen. Wurde schon genug darüber geredet.

Oder doch einfach: Kohle raus, Adwords her und Keywords würfeln. Mit dem SUMO-Schwert fighten. Traffic reinschaufeln. Oder Chinesen kaufen?

Wir werden sehen. Und weitertesten. Und daraus unsere Schlüsse ziehen. Was gut für woobby ist.





The Rise and Fall of Google

von Jason 27 08 2007

..nachdem es gestern im Blätterwald gerauscht hat, hat es heute in den Blogs geraschelt. Hab auch gleich heut morgen nachgeschaut, aber …zum Glück…google war noch on-line. Und so konnte ich mit Vergnügen beim deftigen Handelsblatt-Blogger lesen, dass erst eine andere Seite “mit einem Blick” sozusagen das Zeitliche noch vor Google segnen wird. Und dass die geschäftliche Zukunft von DuMont Schauberg im Internet-Zeitalter doch arg in Frage zu stellen sei. Aber wer weiß - Darwin steckt ja auch im Netz - und auch Google lebt nicht auf einer Galapagos-Insel.

Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass Altavista einmal so alt ausschauen würde. Und Herr Semel hatte damals noch nicht gedacht, dass er mal bei Yahoo! anfangen wird und dort auch bald wieder enden würde. Und dass Dell eine Delle von HP bekommt, dass hätte sich Direct-Michael auch nicht träumen lassen.

Insofern sollte man es vielleicht wie der alte Herr aus GB halten, der vor zehn Jahren an seinem 90. auf seinen eigenen 100. Geburtstag gewettet hat … und dieses Jahr als gemachter Mann ins nächste Lebensjahrhundert gefeiert hat. Aber auch hier schlägt Darwin zu…die Wetten gehen jetzt erst ab dem 110. Geburtstag…

Lassen wir uns überraschen…und kümmern uns erstmal ums eigene Geschäft.





“In zehn Jahren ist Google tot”

von Jason 26 08 2007

…sagte Christian DuMont Schütte in einem Interview, das heute in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erschienen ist und bei turi2 ausführlich beschrieben wird. DuMont hätte diese These an seinem 50. Geburtstag im Frühjahr aufgestellt, da “der Lebenszyklus der Internet-Ideen.. sowohl technisch wie inhaltlich ganz anders als bei herkömmlichen Unternehmen in der Old Economy” sei. Und als Beweis legt der geschäftsführende Gesellschafter des Verlagshauses DuMont Schauberg, welches die Familie in der 12. Generation seit gut 400 Jahren führt, noch einen nach: “Die ersten Anzeichen sehen Sie schon: die Ebay-Euphorie ist vorbei.”

Nun gut, ich bin definitiv kein Prophet. Und es gibt sicherlich einige in der Internet-Welt, die diesen frommen Wunsch von Herzen unterschreiben würden. Und es soll ja auch schon IBM-Chefs gegeben haben, die geglaubt haben, dass es auf der Welt nur einen Bedarf für 5 Computer gäbe…und andere Leute bei IBM haben prognostiziert, dass Bill Gates und seine Mannschaft mit ihrem komischen Betriebssystem auch nur eine vorübergehende Erscheinung sein werden etc…

Deswegen an dieser Stelle nur ein paar Fakten zu der bereits klar erkennbaren Internet-Agonie der genannten vorübergehenden Erscheinungen im Vergleich zum Traditionshaus:

DuMont Schauberg, das altehrwürdige Verlagshaus, hat laut F.A.S. in 2006 seinen Umsatz auf 557 Mio Euro gesteigert und dabei einen respektablen Gewinn von 26,1 Mio Euro erzielt. Das dahinsiechende Ebay hat in den drei Monaten von April-Juni 2007 (2. Quartal) seinen Umsatz um 30% auf 1,33 Mrd. Euro und den Gewinn um nur äußerst geringe 50% auf 273 Mio. Euro gesteigert. Die Krake Google wies für diesen Zeitraum ebenfalls enttäuschende Quartalszahlen vor, berichtet internetmarketing-news: beim Umsatz von nur 2,74 Mrd. Euro konnte nur eine beschämende Steigerung von 58% gegenüber dem Vorjahr vorgezeigt werden und beim mageren Gewinn von 671 Mio. Euro nur eine katastrophale Steigerung von 28% vorgewiesen. Die Aktie ging daraufhin auf Talfahrt…

Ich bin auch überzeugt, dass beide Läden über kurz oder lang wie die Dinosaurier aussterben werden, es sei denn, Mary, Larry, Sergey und Eric fällt noch irgendwas revolutionäres ein…

P.S. woobby hat schon angemeldet, dass wir auch gerne solcherlei Probleme hätten.





Fanground is alive!

von Lizzy 24 08 2007

Es ist soweit - neben der tatkräftigen Unterstützung für uns, hat Michael Pütz heute auch seine eigene Plattform Fanground gelauncht.

Da wir die Entwicklung in letzter Zeit sozusagen am Rande “live” verfolgen konnten, wissen wir, wieviel Einsatz Micha darein gesteckt hat, Fanground und woobby nebeneinander auf die Beine zu stellen.

Bei Fanground kann jeder Fan - egal welcher Sportart - sich selbst und seinen Verein nach außen darstellenIhr könnt über Euren Verein oder über Eure Sportart berichten, Artikel einstellen, Erlebnisse teilen und Euch mit anderen Fans verbünden. Dabei könnt Ihr Punkte für Euch und Euren Verein erwerben. Ein Beta Login könnt Ihr auf dem Fanground-Blog bekommen, wenn Ihr schnell genug seid.

Und ein Hintergrund-Interview mit weiteren interessanten Infos findet Ihr bei easn.de.

Wir wünschen Euch alles Gute!
Let the show begin.

P.S. wir hätte da noch Beziehungen zu Golf-Fans ;-)





Barcamp Cologne 2: SEO oder auch “Mach kein Scheiß!”

von Jason 22 08 2007

Hier noch ein paar Dinge in Kurzform und Schweinsgalopp nachgeschoben, die für mich wichtige Learnings zum Thema SEO oder altdeutsch Suchmaschinenoptimierung während des Barcamps in Köln waren. Vielleicht ja interessant auch für andere:

1. Worst Practice: Abgesehen davon, dass Stefan Fischerländer, der geübte SUMO-Ringer, sich damit auskennt und die Crowd das weiß (die Säale waren voll;-)) und ich viel über Fehler und Fehlervermeidung (gute Zusammenfassung der Session bei Jan Teofel) gelernt habe, blieben bei mir insbesondere 2 Beispiele hängen - die große deutsche Bank, die beim Suchwort Bausparkasse nicht richtig gefunden wurde, da sie nur mit ihrem Produktnamen agierten und man auf völlig irrelevante Seiten geleitet wurde. Und die andere Website, die bei 6 Mio visits, Page Rank 7 nicht gefunden wurde, da sie das SEO Management im wahrsten Sinne verschlimmbessert hatte und damit am Ende sich unsichtbar gemacht hatte für die große Krake Google - “Stealth SEO” sozusagen.

2. Long Tail vs Shorthead: sehr schöne Demo am Beispiel der Seite Suchmaschinentricks.de von Stefan selber - das Suchwort “Suchmaschine” deckte nur 4% Prozent aller Keywords ab, über die die User auf diese Seite gefunden hatten. Welch eine Erkenntnis: ein-dimensionale Keyword-Vermarktung geht in solchen Fällen sooo in die Hose…, denn hier schlägt der Long Tail gnadenlos zu.

3. Effizienz: Ach ja, und dann die Übereinstimmung von Grundregeln bei Barrierefreiheit und SUMO und die Erkenntnis: “ne Suchmaschine hat halt auch keine Augen”. Wie trivial und doch zutreffend. It´s only robot, but I like it ;-)

4. Und lbnl die KEY MESSAGES zum Thema für mich: “Die Regel heißt einfach: ´Mach kein Scheiß!´” und “SEO: Ganz oder gar nicht!” oder auch DIE Forderung - nicht nur für große Konzerne, sondern auch für gaaaanz kleine Start-ups: “Alle Beteiligten müssen die zentrale Rolle der Optimierung akzeptieren.”

Klingt jetzt ganz trivi, aber was für eine große Wirkung hat diese Botschaft, wenn man es akzeptiert… Dank an Stefan und alle Beteiligten an der Diskussion.





Barcamp Cologne 2: was Wikipedia, Facebook und Feedbuddy gemeinsam haben

von Jason 21 08 2007

Nun, die Antwort ist ganz einfach: Der Erfolg war nicht geplant. Auch ein schönes Learning vom Barcamp Cologne 2. Dinge passieren einfach im Internet. Wenn man den richtigen Nerv trifft. Gestern. Heute. Morgen.

Arne Klempert sorgte für Aufklärung in einer der Sessions, wie denn Wikipedia ans Laufen kam. Es war ein Unfall: Ein paar Experten wollten vor vielen, vielen Jahren (genauer: im März 2000) ein Online-Portal in Gang bringen, auf dem sie Artikel für eine Online-Enzyklopedie veröffentlichten, die sie sich gegenseitig zur Prüfung vorlegen konnten. Das Ding nannte sich Nupedia. Um den kleinen Kreis der Experten zu erweitern, sollten auch “Möchte-gern-Experten” mitBarcamp Cologne 2machen dürfen, deren Artikel dann von den “richtigen” Experten einer Prüfung unterzogen werden sollten, um den hohen Qualitätsstandards eines Online-Lexikons gerecht zu werden. Um das Ganze etwas zu befeuern, wurde dann im Januar 2001 ein Fun-Project gestartet, dass Wikipedia hiess und dass aufgrund des Wiki-Prinzips eine Mitarbeit ohne Registrierung erlaubte. Es sollte Vorarbeiten für Nupedia sammeln. Man kann sich hier noch den netten Hinweis auf Nupedia dazu anschauen. N. wurde im Sept 2003 eingestellt. Well…W. hat heute mehr als 8 Mio Artikel….in ganz netter Qualität.

Und Facebook? War mal als Austauschplattform für Harvard-Studenten gedacht. Gegründet vor ca. 50 Jahren im Feb. 2004 von einem 20jährigen. Im November 2004 waren 300 Schools und 1 Mio. Studenten drin. Im September 2006 wurde die Plattform für alle geöffnet, d.h. man braucht keine offizielle Uni-email-Adresse mehr. Heute sind 31 Mio. User registriert. TÄGLICH kommen laut Johannes Kleske, der uns die Vorzüge der Site sehr anschaulich an seinem eigenem Profil erläuterte, ca. 150.000 neue dazu. Dafür benötigten die vielzitierten und vielkritisierten Jungs von StudiVZ die ersten 10 Monate, was auch schon sehr rasant war… Es ist die AUSTAUSCHPLATTFORM für Freunde, sieht man einmal von myspace ab, die noch etwa 6 (!) mal so groß sind….

Und Feedbuddy.de? Es gibt keine .com - nicht mal eine Umleitung, aber feedbuddy ist von Beginn an international gestartet. Ein einfacher Service - super-simpel erklärt auf einer sehr aufgeräumten Site - ähnlich etwa wie bei Facebook…Am 2. August ging die Seite live. 2 Blogs haben darüber berichtet. Dann schon 100 User am 6. August 2007. Heute über 500 aus der ganzen Welt, so die beiden Gründer. Und seit Samstag gibt es ein Facebook App. Auch wenn es kein W. und kein F. werden wird, haben Dominik und Marion, die wir auf dem barcamp getroffen haben, wohl einen Nerv getroffen. Leute finden den Service hilfreich und interessant. Schaun mer mal, wo die Reise hingeht…auf alle Fälle: viel Erfolg Euch beiden!





Barcamp Cologne 2: vier Gründe, warum man zum Barcamp gehen sollte

von Jason 20 08 2007

Ganz simpel:

1. man lernt etwas von den Erfahrungen anderer - nicht in jeder Session und nicht immer vom Referenten, aber doch sehr oft und gerade auch aus den Diskussionen mit anderen

2. man lernt völlig unkompliziert Leute kennen, die interessante Erfahrungen gemacht haben und die Kontakte sind und haben, die einem bei der täglichen Arbeit weiterhelfen können

3. man bekommt definitiv frische neue Perspektiven (siehe dazu die nächsten Beiträge), die einen motivieren, am Montag danach etwas Neues auszuprobieren

4. es ist sehr gut organisiert (Dank an Franz, Nicole, Oliver, die Jungs von QSC und all die anderen fleißigen Helferlein - schließ mich hier den jovel-Arien von Stefan Heß an), auch wenn es sich unconference schimpft und über 200 erwachsene Leute sich mit 3 Tags vorstellen

THX2ALL!





Proto Testing - tausend neue Ideen und viel zu wenig Zeit

von Lizzy 16 08 2007

Heute große Teamtest-Session.

Wir sitzen zu zehnt um unseren neuen Beamer rum. Nehmen unsere Seite auseinander. Wilde Diskussionen, tausend neue Ideen und hundert andere, die irgendwie vorher schonmal da waren und dann wieder untergingen.

Alles steht auf dem Prüfstand

  • Warum kann ich nicht gleich in die Liste schieben?
  • Warum ist das Design schief an dieser Stelle?
  • Hier sollte doch grün hin und nicht orange…
  • Was ist denn das für ne überflüssige Funktion?
  • Was steckt denn da bloß für ne Logik dahinter?
  • Das Herz-Icon bei den Favoriten hat ne “Durchfall-Farbe”…

Schön ist, dass wir eigentlich n ganz repräsentativen Schnitt unser User hier haben (ok, wenn an davon absieht, dass ich die einzige Frau im Raum bin): drei betriebsblinde Gründer, die sich seit Monaten mit dem “Ding” beschäftigen vs. vier Praktis, die schon seit ner Weile dabei sind - und auch schon “brainswashed” sind vs. drei gerade angekommene Praktis, die noch nicht so im Hamsterrad gefangen sind und mit frischem Geist da dran gehen. Techies, die verstehen, dass es manchmal sehr schwer ist, “Kleinigkeiten” umzusetzen vs. Onliner, die regelmäßig das Internet nutzen vs. Offliner, die das Wort “Tag” (gesprochen Täääg) bis vor drei Tagen gar nicht richtig einsortieren konnten. Alles da…

Bis jetzt hab ich schon über 100 Zeilen mit Änderungen in meinem Excel Sheet - Himmel, wann sollen wir das denn noch alles hinkriegen? Und ich dachte heute morgen, wir wären eigentlich ganz gut unterwegs…

Let’s see. In any case werden wir hoffentlich bald anfangen, mehr Leute einzuladen - das passiert genau dann, wenn wir ALLE davon überzeugt sind, dass es nicht mehr so “grotten schlecht” ist, dass man auch “externe” User drauflassen kann - ohne diese gleich zu vergraulen… weit weg davon sind wir nicht mehr ;-)





Polyester Jürgen oder “Warten auf den viralen Effekt”

von Jason 13 08 2007

Wie ihr gelesen habt, haben wir Videos produziert. Um bekannt zu werden. 100.000 views wollten wir erzielen. 1000 Klicks auf woobby.com wollten wir dadurch generieren. Und zumindest mit einem Video wollten wir den berühmten viralen Effekt kreieren. Das zur Planung. Das Drehen hat ja - wie beschrieben - auch sehr viel Spaß gemacht und der erforderliche Aufwand dafür hielt sich auch überraschenderweise in Grenzen. Das tun allerdings auch die Nutzerzahlen unserer Videos.

Hmmh. Viral doch nicht planbar? Obwohl ich wirklich überzeugt war, dass das Video einmal zum “viralen Brüller” wird, das eigentlich gar keines war - nämlich die vergeblichen Versuche (Outtakes) von unserem Praktikanten Mirko, als Polyester Jürgen sein Vogelhäuschen im Blockhüttendesign an den Mann zu bringen und sich an die dazu passende Frau. Wir haben uns das Ding, das eigentlich Ausschuß war, angesehen und Tränen gelacht. Mehrfach. Und haben es dann “live” gestellt. Und was passiert? Gar nichts. Und ich habe erwartet, dass Stefan Raab sich bei uns meldet….kann man sich sooo täuschen??

Aber: schaut es Euch selber an. Das Ding ist gut. Vor allem Mirko alias Polyester Jürgen. Sprüche fürs Poesiealbum: “Isch bin der Jürgen, 30 Jahre alt, bin zur Zeit arbeitslos.. isch komm aus, hier aus der Nähe…mein Hobby, mit dem ich mich in naher Zukunft selbständig machen werde….Danke seeehr!” Auch Kameramann David mit seiner Kommentierung der Show läuft zu ganz großer Form auf.

Vielleicht fängt ja so Euer Montag etwas lockerer an…Have fun!





“Tor zur Hölle” by Gleb

von Lizzy 10 08 2007

Hiermit drücke ich ausdrücklich unsere Solidarität mit der Townster Initiative “weniger Kopfschmerzen, mehr Firefox” aus. Ihr sprecht mir aus dem Herzen!

IE sucks! Bei uns auch.








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